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Stärkende Einflüsse

Wertschätzung

Durchführung einer Wesentlichkeitsanalyse

Das Wesentliche im Fokus

Um die Themen zu identifizieren, die für unsere Anspruchsgruppen von Interesse und für das Unternehmen von besonderer Relevanz sind, haben wir das gemacht, was im Fachjargon Wesentlichkeitsanalyse heißt. Die unterschiedlichen Vorgaben an eine solche Wesentlichkeitsanalyse nach GRI und CSR-RUG haben wir kombiniert. Die Ergebnisse bestimmen, in welchem Umfang und mit welcher Intensität sich die GLS Bank mit einem Thema befasst — sowohl bei unserer internen Nachhaltigkeitssteuerung als auch bei unserer Berichterstattung. Hiermit schaffen wir den Sprung von einer Berichterstattung nach internationalen Standards hin zu einer relevanten Berichterstattung.

Die Wesentlichkeitsanalyse erfolgt in drei zentralen Schritten, die besonders darauf abzielen, das Wesentliche für alle Anspruchsgruppen zu identifizieren. Wir richten uns im ersten Schritt also an Mitglieder, Kund*innen, Mitarbeiter*innen, den Vorstand, führen Interviews in der GLS Bank, bedienen uns der Social Media Plattformen, nehmen Themen von Ratingagenturen und Berichtsstandards auf und betreiben eine Umfeldanalyse.

Danach erfolgt eine Beurteilung der gesammelten Themen nach drei Kriterien:

  1.  Kund*innen, Mitglieder, Interessierte: Wie wichtig ist das Thema für unsere Stakeholder?
  2. Vorstand: Welchen Einfluss hat das Thema auf Geschäftsergebnis, -erfolg und -lage?
  3. Abteilung Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit: Welche ökonomische, ökologische und soziale Wirkung hat die GLS Bank auf das Thema?

Die Wesentlichkeitsanalyse

Im letzten Schritt werden die wesentlichsten Themen in einer Top-20-Liste zusammengetragen. Sie werden uns in den nächsten zwei bis drei Jahren begleiten, dann kommt die nächste Wesentlichkeitsanalyse.

Dazu haben wir uns im Jahr 2021 folgendes Nachhaltigkeitsziel gesetzt:
  • Ganzheitliche Wahrnehmung der zukünftigen Kund*innenbedürfnisse (fortlaufend)

  • Steigerung der Kund*innenzufriedenheit (fortlaufend)

Wertschätzung

Stetig neue Angebote

Wir greifen gesellschaftliche Entwicklungen rasch und kreativ auf, sei es mit unserem Klimafonds, mit dem Anleger*innen in besonders klimafreundliche Unternehmen und Länder investieren, mit der Entwicklung einer unabhängigen Bezahlmöglichkeit für E-Ladesäulen (giro-e), mit dem Aufbau von Online- und Offline-Solidargemeinschaften für Finanzierungen (GLS Crowd und GLS Leih- und Schenkgemeinschaften) oder mit der Gründung einer Versicherung auf Gegenseitigkeit (elinor).

So schaffen wir immer wieder neue soziale und ökologische Angebote. Impulse hierfür nehmen wir über verschiedene Kanäle auf: Sei es durch unsere Kund*innen, unsere Mitglieder, über Impulse unserer Mitarbeitenden oder Entwicklungen am Markt.

Folgendes Nachhaltigkeitsziel stärkt diesen Einfluss: Sensibilisierung der Gesellschaft und GLS Mitarbeiter*innen zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, 2020.

GWÖ-Verweise:

→ GWÖ D4.1

Wertschätzung

Starke Grundhaltung

Im Finanzsektor bewegt sich viel. Sei es aufgrund der Niedrigzinspolitik oder dem immer stärkeren Streben nach mehr Nachhaltigkeit. Auch Themen wie Kryptowährung erreichen uns als Bank. Unser Werteverständnis agiert dabei als eine Art Filter für möglicherweise relevante Themen. Somit sind wir generell offen gegenüber zahlreichen Themen, doch setzen nur diese um, die in unsere Haltung passen und uns auf dem Weg zu einer Transformation des Wirtschaftssystems unterstützen - stets unter sozial-ökologischen Gesichtspunkten.