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Destabilisierende Einflüsse

EU-GAP und die verpasste Chance in der Agrarwende

Die europäische Gemeinsame Agrarpolitik (kurz: GAP) gibt immense Summen an Fördergeldern für die Landwirtschaft aus - ohne die viele Höfe nicht überleben könnten.

Die europäische Gemeinsame Agrarpolitik (kurz: GAP) gibt immense Summen an Fördergeldern für die Landwirtschaft aus - ohne die viele Höfe nicht überleben könnten. Leider verpasst die GAP mit jeder Novelle die so notwendige Agrarwende voranzutreiben. Nach wie vor wird vor allem die Fläche subventioniert und nicht die Leistung für Umweltmaßnahmen. Stattdessen werden Landwirt*innen mit Förderzahlungen dazu angehalten, große Monokulturen zu bewirtschaften, naturschädigende Pestizide einzusetzen und somit die eigene Bewirtschaftungsgrundlage - die intakte Natur - zu zerstören. Dieses Missverhältnis von einer Bewirtschaftungsweise, die wir wollen und brauchen, und der Bewirtschaftungsweise, die finanziell gefördert wird, treibt uns an, uns weiterhin und umso stärker für die Agrarwende einzusetzen. Gleichzeitig ist die GAP und die immer noch prominente konventionelle Landwirtschaft Ursache für den Biodiversitätsverlust, für Bodenerosion und -unfruchtbarkeit. Damit betrifft sie auch die ökologisch wirtschaftenden Landwirte, deren natürliche Grundlage mitgeschädigt wird. Das wirkt sich auch auf uns als Bank und im Rahmen unserer Finanzierungen aus.

Gleichzeitig ist die GAP und die immer noch prominente konventionelle Landwirtschaft Ursache für den Biodiversitätsverlust, für Bodenerosion und -unfruchtbarkeit. Damit betrifft sie auch die ökologisch wirtschaftenden Landwirt*innen, deren natürliche Grundlage indirekt mitgeschädigt wird. Das wirkt sich auch auf uns als Bank und im Rahmen unserer Finanzierungen aus.

Unsere GLS Position finden Sie auch hier in unserer Pressemitteilung.

Massensterben der Arten bedroht Lebensgrundlagen

Der fortschreitende Biodiversitätsverlust führt dazu, dass Böden nicht mehr fruchtbar sind und keine Nahrungsmittel mehr angebaut werden können, dass Blüten nicht mehr bestäubt werden, oder dass Produktionsmittel nicht mehr zur Verfügung stehen. All diese Folgen und noch viele weitere können unter dem Begriff „Biodiversitätsrisiken“ zusammengefasst werden. Das schwächer werdende Fundament der Biodiversität führt zu unwiederbringlichen Artenverlusten und auch zu immensen wirtschaftlichen Schäden. 

Um einen Zusammenbruch des Wirtschaftssystems zu verhindern muss daher die Biodiversität geschützt werden. Gleichzeitig müssen Unternehmen darauf vorbereitet werden, welche künftigen Risiken wie Produktionsschwierigkeiten auf sie zukommen könnten. Als Bank müssen wir daher noch genauer hinschauen und mit unseren Kund*innen gemeinsam ihre individuelle Wirkung auf den Schutz der Arten verbessern und zukünftige Risiken vorbeugen.